Zitronenmousse-Tarte

Nun ist es wieder kühler und die schlimmste Hitze ist vorbei. Ich frage mich immer wieder, ob Petrus nur schwarz und weiß kann. Entweder zu heiß oder zu kühl.
Da es nun wieder recht frisch ist, hatte ich auch mal Lust etwas zu backen. Ansonsten wird es einfach immer zu warm, wenn ich meinen kleinen Powerofen anschmeiße.
Als ich heute Morgen aufgestanden bin, schien die Sonne zwischen ein paar fluffigen Wölkchen hindurch. Diese kleinen fluffigen Cumulus humilis wollte ich mir deshalb auch auf den Tisch zaubern.
In meiner Lieblings-Kochbuchreihe habe ich dazu ein leckeres Rezept für eine Zitronen-Tarte gefunden. Die Zutaten des Rezepts füllen entweder eine große Tarteform oder 4-6 kleine Förmchen.

Dazu müsst ihr zunächst einen Mürbeteig herstellen.
40 Gramm Butter
40 Gramm Zucker
120 Gramm Mehl
1 kleines Ei (S)
1 Prise Salz
1 Prise Backpulver
Alles zu einem glatten Teig verkneten und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank verfrachten.

Nun die Form einfetten und den Teig dünn ausrollen. Die Form mit den Teig belegen und einen kleinen Rand anfertigen. Den Boden mit einer Gabel anstechen und anschließend Backpapier auf den Teig legen und Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen usw.) zum Beschweren darauf verteilen. Das Ganze nennt sich Blindbacken und dient dazu, dass der Boden nicht aufgeht und man später noch etwas hineinfüllen kann.
blindbacken

Nachdem ihr den Teig so präpariert habt, kommt dieser für 10-15 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Für die fluffige Wolke auf dem knusprigen Mürbeteig benötigt ihr
Agartine (Menge: 2 Blatt Gelatine)
2 kleine Eier (S)
100 ml Milch
1 EL Vanillepuddingpulver
Mark von 1/4 Vanilleschote (oder ein paar Tropfen Vanillearoma)
60 Gramm Zucker
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1 Spritzer Zitronensaft

tarte1

Als erstes würde ich euch raten, dass ihr alles schon mal vorbereitet, da man dann nicht durcheinander kommt und die Mousse nicht so schnell verunglückt.
Zunächst trennt ihr die Eier und lasst die Eigelbe anschließend in die Schüssel gleiten, in der ihr bereits die Milch und das Vanillepuddingpulver verrührt habt. Dazu kommen noch 30 Gramm des Zuckers, das Vanillemark und der Abrieb der Zitrone sowie der Spritzer Zitronensaft. Alles wird ordentlich verrührt und auf dem Wasserbad langsam erhitzt. Dabei nicht aufhören zu rühren, damit das Ei nicht stockt und die Creme schön fluffig wird.
Wir wollen uns ja schließlich die Wolken auf den Teller holen.
Sobald die Creme ein wenig fester und schaumiger wird, nehmt ihr sie vom Herd und schlagt nebenher die zwei Eiweiße mit dem restlichen Zucker zu Eischnee. Das Agartinepulver mischt ihr anschließend unter die heiße Creme. Nachdem ihr diese erfolgreich vermischt habt, hebt ihr den Eischnee unter. Fertig ist unser fluffiges Wölkchen.
Nun packt ihr die göttlich riechende und fantastisch schmeckende Masse in den Mun… ähm auf die Tarteböden.
Alles zum Stocken in den Kühlschrank und dann einfach nur genießen!

Zitronenmousse-Tarte

Sonnig-zitronig und fluffig leicht wie ein kleines Wölkchen. ♥

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2 Gedanken zu “Zitronenmousse-Tarte

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